LASIK Operation – wichtige Tipps und Hintergründe

lasers-495751_1280

Fehlsichtigkeit ist in Deutschland ein weit verbreitetes Krankheitsbild. Immerhin tragen rund 40 Millionen Deutsche eine Brille. Das sind fast zwei Drittel der Gesamtbevölkerung, wobei ungefähr 36 Prozent den Sehbehelf ständig tragen müssen. Nicht jeder kann gut mit der Sehschwäche umgehen. Einige haben richtige Probleme damit, eine Brille tragen zu müssen. Schließlich verändert der Sehbehelf das Aussehen beträchtlich. Manche Frauen stört es, dass ihr Makeup unter einer Brille nicht mehr so gut zur Geltung kommt und die Augen zum Teil verdeckt werden. Andere wiederum möchten beim Sport lieber klare Sicht haben, ohne einen Sehbehelf tragen zu müssen. Als Alternative bieten sich zwar Kontaktlinsen an, diese jedoch sind auch nicht für jede Personengruppe geeignet. Allergiker zum Beispiel, die ohnehin oft unter gereizten Augen leiden, fühlen sich damit unwohl.

Seit einigen Jahren kann bei Fehlsichtigkeit eine schmerzlose Operation helfen. Die LASIK Operation macht es möglich, dass Fehlsichtige ohne Brille oder anderen Sehbehelf auskommen können.

Was ist die LASIK Technik?

Die Abkürzung LASIK steht für „Laser in situ Keratomileusis“. Das Verfahren kommt bei Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Hornhautverkrümmung zum Einsatz. Betroffene sehen bei diesen Arten der Sehschwäche verschwommen. Objekte werden auf der Netzhaut nicht mehr richtig abgebildet. Durch die LASIK Technik wird die Brechkraft der Hornhaut korrigiert. Die Operation ist als schmerzlose und sichere Methode der Hornhautkorrektur bekannt. Dabei wird in mehreren Schritten gearbeitet:

  • Betäubung des Auges durch spezielle Tropfen
  • Genaue Vermessung des Auges
  • Fixierung des Auges
  • Präparation der obersten Hornhautschicht mit einem Mikroskalpell
  • Aufklappen des entstandenen Deckels
  • Abtragung der freigelegten Hornhautschicht zu jedem Grad, bis scharfes Sehen wieder möglich ist

Der gesamte Eingriff nimmt nur ungefähr 10 Minuten in Anspruch. Da man danach nicht mit dem Auto fahren soll wird empfohlen, eine Begleitperson zu dem Termin mitzunehmen.

 Mit welchen Kosten muss man für die LASIK Operation rechnen?

Die LASIK Operationsmethode ist so schnell und schmerzlos, dass man sich fragt, warum es überhaupt noch Brillenträger gibt und sich nicht jeder die Augen operieren lässt. Manche lassen sich von den Nebenwirkungen abschrecken. Immerhin wird der Eingriff direkt am Auge durchgeführt und es kann danach zu einem Fremdkörpergefühl kommen. Auch Blendeffekte in der Nacht sind häufig zu bemerken. Bei den meisten Patienten legt sich dieses Problem, andere wiederum haben diese Beschwerden ihr Leben lang. Dann ist es für sie nicht mehr möglich, in der Nacht ein Auto zu steuern. Der Hauptgrund, warum sich nicht jeder die Augen operieren lässt, sind die Kosten. Je nach Verfahren muss man mindestens 1000 Euro pro Auge dafür ausgeben. Bei der hochmodernen ReLEx Smile Technik wird die oberste Schicht der Hornhaut nicht komplett angeschnitten. Ein kleines Loch genügt, um die Korrektur durchführen zu können. Da für diese Methode eine ausgeklügelte Technik notwendig ist, sind Operationen in diesem Stil auch teurer. Rund 2.500 Euro verlangen Ärzte pro Auge dafür. Die Preise unterscheiden sich nach Klinik. Zu den genannten Kosten kommen noch jene für Vor- und Nachbehandlungen. Auf den ersten Blick scheinen diese Summen sehr hoch zu sein. Auf der anderen Seite wiederum spart man sich nach erfolgreicher Operation für 10 bis 15 Jahre eine Brille. Berechnungen haben ergeben, dass sich die Laseroperation nach rund 16 Jahren rentiert, weil man keine neue Brille mehr braucht. Bei der Berechnung sind die Experten von einer Brille mit normalen Gläsern ausgegangen, die man alle 2 Jahre erneuert. Sparen kann man auch, wenn man Preise von verschiedenen Augenkliniken miteinander vergleicht und sich auch Angebote aus dem Ausland einholt.

 Augenoperation im Ausland

Kliniken in der Türkei wie https://www.lasikistanbul.net/ haben sich auf Augenoperationen spezialisiert. Dabei werden hochwertige Geräte eingesetzt, die aus Deutschland stammen und zu den Marktführern im Bereich der Augenlaser-Systeme zählen. Gute türkische Augenkliniken bieten dieselben, modernen Operationstechniken an wie die Institute in Deutschland, allerdings zu deutlich günstigeren Preisen. Das wird unter anderem ermöglicht, weil in der Türkei die Lohnkosten nicht so hoch sind wie in Mitteleuropa. Wie viel man konkret bezahlt, hängt davon ab für welche Behandlungsmethode man sich entscheidet. Wer mit dem Gedanken spielt, sich die Augen im Ausland operieren zu lassen, sollte bedenken, dass in den auf den Webseiten der Augenkliniken veröffentlichten Kosten meistens die Anfahrt nicht inkludiert ist. Man muss also den Flug zum Behandlungsort selbst organisieren. Wenn alles glatt läuft, kann man durch eine Operation im Ausland viel Geld sparen. Kommt es allerdings nach der Heimreise nach Deutschland zu Komplikationen, können Nachbehandlungen teuer werden. Dann muss man sich entweder in die Hände eines heimischen Spezialisten begeben oder wieder den Flug in das Ausland antreten. Wichtig bei Operationen im Ausland ist zu prüfen, wie viele Eingriffe in der Klinik durchgeführt werden und welche Ausbildung die behandelnden Ärzte haben. Eine Augenoperation erfordert viel Know-how, daher macht es Sinn, die Qualifikationen der Mediziner genau zu prüfen.